Berufliche Integration ist kein Selbstläufer

Bereits seit 2005 kennen wir das Rezept für berufliche Integration. Im Jahr 2015 konnten sich Vertreter der Agentur für Arbeit, Jobcenter, Politik und Unternehmen von unserer Leistungsfähigkeit überzeugen. Da feierten wir “10 Jahre BQIM”. Mit Vermittlungsquoten von bis zu 65%.

“Das, was wir machen, ist kein Selbstläufer”, so Hans Batteux (Lehrgangsleiter) auf der Veranstaltung. “Da steckt eine Menge Arbeit drin.” Nicht nur die richtigen didaktischen Ansätze für erfolgreiche Wissensvermittlung steht da im Vordergrund. Auch der Austausch mit den Betrieben ist wichtig. “Wir stehen in Kontakt mit Unternehmen, um immer auf der Höhe der Zeit zu sein.” Das wurde von Vertretern der Wirtschaft bestätigt. Über den Tellerrand hinausblicken – auch das ist in der beruflichen Integration erforderlich. Unternehmen verändern sich ebenso wie die Welt, in der wir leben. All das muss sich auch in den Lehrplänen widerspiegeln. Messebesuche, kontinuierliche Fortbildung und ein enger Kontakt zu Kooperationspartnern der Wirtschaft sind unerlässlich, wenn man berufliche Integration zum Erfolg bringen möchte.

Bürgermeister Dirk Glaser [Hattingen] sowie Bezirksbürgermeister Michael Zühlke [Essen] waren als Vertreter der Politik ebenfalls zu Gast bei der BQIM-Jubiläumsfeier. Hans Batteux, der das Seminar BQIM seit Jahren begleitet, führte durch die gelungene Veranstaltung. „Wird es BQIM auch noch in 10 Jahren geben?“, fragte Geschäftsführer Kurrek zum Ende der Veranstaltung. Batteux: „Ja, aber in 10 Jahren nicht mehr mit mir. Dann bin ich in Rente.“ Der heute 63-jährige Batteux ist Hauptinitiator der BQIM-Seminare und zugleich Leiter aller technisch-gewerblichen Seminare der IQ Ruhr.